Erinnerungen an Ostafrika 1865-1889

Vom armen Lehrling in Hamburg zum wohlhabenden Kaufmann in Ostafrika - das ist die Geschichte des Justus Strandes, die er in seinen Erinnerungen erzählt. Der authentische Bericht wurde vom Enkel Hubertus Strandes entdeckt und liegt mit dieser Publikation erstmalig der Öffentlichkeit vor. Seine Reflexionen über Sultan Bargasch von Sansibar, Carl Peters, Gerhard Rohlfs, den Aufstand in Ostafrika, über die Sklavenarbeit, den deutsch-ostafrikanischen Handel und die vormaligen Kolonialherren, Araber und Portugiesen, zeichnen ostafrikanische und deutsche Geschichte aus einer persönlichen Perspektive nach.

Mit seinen Erinnerungen, die er im Alter von 31 Jahren verfaßte, gewährt Strandes einen Blick hinter die Kulissen der damaligen Bismarckschen Kolonialpolitik. Gleichzeitig gibt er einen Einblick in den Zeitgeist des vorherigen Jahrhunderts, als Bestrebungen, ein Stück vom "kolonialen Kuchen" abzubekommen, die Politik der westlichen Welt prägten.

 

Eingerahmt werden die Erinnerungen von der Einführung und den Kommentaren des Professors für afrikanische Geschichte, Leonhard Harding, und dem biografischen Beitrag des Historikers Felix Brahm, der die erzählerische Lücke vom Abbruch des Berichtes im Jahre 1889 bis zum Tode Justus Strandes' im Jahre 1930 schließt.

 
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Justus Strandes
Erinnerungen an Ostafrika 1865-1889
Hamburg 2004
304 Seiten
3-922857-30-2
19,80 Euro
Verlag Hanseatischer Merkur GmbH
Güntherstraße 51   22087 Hamburg
Telefon: 040 / 41 35 20 57, Telefax: 040 / 41 35 20 59
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