Regionale versus nationale Identität?
Zur Frage der Identitäts- und Heimatkonstruktionen der Ermländer im westlichen Nachkriegsdeutschland bis 1960

Karolina Lang setzte sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit Identitäts- und Heimatkonstruktionen der Ermländer auseinander. Die Ermländer mussten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat im Osten des Deutschen Reiches verlassen und nach 1945 einen Neustart im Westen der BRD wagen.

 

Wie kamen sie nach dem Verlust ihrer Heimat im Westen Deutschlands zurecht? Blieben die Ermländer weiterhin eine soziale Gruppe auch ohne den Rahmen der gewohnten Heimat? Gab ihnen die regionale Identität vielleicht sogar besonderen Halt nach den Entgleisungen eines rassistischen Nationalismus in Deutschland? Auf alle diese Fragen versucht Karolina Lang Antworten zu geben. Hierbei konnte sie auf zahlreiche Interviews mit Ermländern zurückgreifen.

 

Rezension aus der Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 2/2011

 
Bildansicht schließenZum Vergrößern anklicken.Zum Vergrößern anklicken.
Karolina Lang
Regionale versus nationale Identität?
Zur Frage der Identitäts- und Heimatkonstruktionen der Ermländer im westlichen Nachkriegsdeutschland bis 1960
Hamburg 2009
120 Seiten
978-3-922857-45-7
15,00 Euro
Verlag Hanseatischer Merkur GmbH
Güntherstraße 51   22087 Hamburg
Telefon: 040 / 41 35 20 57, Telefax: 040 / 41 35 20 59
Warenkorb (0)
Ihr Warenkorb wird aktualisiert...